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Trauer-Management für Unternehmen

 

Eine Krise kann ein produktiver Zustand sein.
Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

— Max Frisch

Trauer macht viele Menschen unsicher – erst recht im beruflichen Kontext (siehe manager-magazin.de). Das Ziel ist bei einem Trauerfall im Unternehmen: Die richtige Balance (Artikel bei Harvard Business Review) zwischen Raum für Trauer und Arbeitsalltag finden.

Dafür legt ein betriebliches Trauer-Management die Grundlage.

  • Was können wir als Arbeitgeber tun?
  • Wie reagiere ich als Führungskraft?
  • Wie schaffe ich als betroffene_r Mitarbeiter_in den Wiedereinsteig in den Beruf?
  • Wo bekomme ich Unterstützung beim schwierigen Thema Tod und Trauer?
  • Welche Aufgaben kommen uns als Personalabteilung / HR zu?
  • Wer begleitet Kolleg_innen und Team-Mitglieder?

Muss eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter einen Verlust verkraften, bereitet gezieltes Coaching die Führungskraft oder HR-Mitarbeitende auf die anstehenden Gespräche mit dem_der Mitarbeitenden oder anderen Teammitgliedern vor.

Trauer-Coaching hilft Mitarbeitenden zu formulieren, wie gute Rahmenbedindgungen für Ihre Tätigkeit (oder die Rückkehr in den Beruf) aussehen könnten.

Trauer-Management für Unternehmen: Raum für Trauer

Führungskräfte im Akutfall coachen

Ein Todesfall im engsten Umfeld eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin erfordert von der Führungskraft besonderes Fingerspitzengefühl.

Neben der einfühlsamen Kommunikation mit dem betroffenen Team-Mitglied gilt es, Stabilität auszustrahlen, ins Team hinein zu stabilisieren – und selbst robust zu bleiben. Das schwere Thema „Tod“ kann einschüchtern, manche Verluste eigene Ängste berühren.

Im Coaching von Führungskräften oder Mitarbeitenden der Personalabteilung ist Platz für die Fragen, die Sie Ihrem Mitarbeiter oder Ihrer Mitarbeiterin nicht stellen wollen. Das baut Berührungsängste ab.

Sie bekommen ein situatives Enablement, um dem trauernden Kollegen / der trauernden Kollegin genauso gerecht werden wie anderen Team-Mitgliedern:

  • Was ist zu tun?
  • Was darf ich ins Team kommunizieren und wie gehe ich mit Fragen um?
  • Wie schaffe ich den Spagat zwischen Empathie und eigener Belastung?

 

Das Ziel: Souverän bei einem Trauerfall im Unternehmen agieren.

Trauernde Mitarbeitende unterstützen

Positionieren Sie sich als Arbeitgeber, der sich auch in schweren Lebensphasen um das Wohlergehen der Mitarbeitenden kümmert. Schnell und unkompliziert.

Trauerbegleitung stabilisiert trauernde Mitarbeitende. Sie hilft, berufsbezogene Aspekte der Trauer zu adressieren und zu bearbeiten. Das gilt erst recht, wenn ein Team-Mitglied stirbt.

Ein empathischer erster Kontakt zu Trauernden legt die Grundlage für die Begleitung des Wiedereinstiegs. In Gesprächen mit Trauernden, Führungskräften und HR-Vertretern werden aus Befürchtungen und Bedürfnissen individuelle Lösungen für den Wiedereinstieg, die für Arbeitnehmer wie Unternehmen passen.

Das wirkt über den oder die Trauernde_n hinaus: Dass Trauernde bei beruflichen Aspekten begleitet werden, kann Unsicherheit bei Kolleg_innen und der Führungskraft im Umgang mit Trauernden verhindern.

Das Ziel: Trauernde Mitarbeitende sicher auffangen.

Teams bei Trauerfällen begleiten

Kolleg_innen sind nach dem Tod eines Team-Mitglieds in einer seltsamen Position. Einerseits waren viele dem Verstorben vermutlich nicht so nah, dass sie trauern. Andererseits fehlt der Kollege offensichtlich: Der Platz im Team bleibt genau leer wie der Sitzplatz. Gleichzeitig müssen häufig Aufgaben umverteilt und erledigt werden.

Ebenso reagieren Menschen, wenn ein Team-Mitglied einen schweren Verlust verkraften muss: Mit-Leid und Schock paaren sich mit Fragen wie: Wann kehr der oder die Trauernde zurück an den Arbeitsplatz? Wie belastbar ist er oder sie? Und wie soll ich mit ihm oder ihr umgehen?

Mitarbeitende durch Trauerfälle im Team zu begleiten, bedeutet, den berufsspezifischen Aspekten der Trauer Raum zu geben, vom Klären organisatorischer Fragen bis zur Abschiedszeremonie im Team oder Unternehmen.

Das Ziel: Den Mitarbeitenden im Trauerfall Orientierung bieten.

Trauer-Management: Abläufe im Unternehmen vorbereiten

Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einem schweren Verlust ist für viele Mitarbeitende ein Meilenstein auf dem Trauerweg.

Und auch wenn sich manche Trauernde einen schnellen Wiedereinstieg in den Job wünschen, bleibt ein Unbehagen: Was wird von mir erwartet? Schaffe ich das überhaupt? Wie wird der erste Tag sein? Und wie das Zusammentreffen mit den Kolleginnen und Kollegen?

HR-Experten und Führungskräfte können diese Unsicherheiten verringern, wenn sie empathisch kommunizieren und klare Angeboten für die berufliche Zukunft machen.

In einem Workshop bereiten Sie ein Notfallkonzept vor, mit den Inhalten: Zuständigkeiten und Kommunikationswege festlegen, mögliche Angebote zum Wiedereinstieg und zur Arbeitszeitgestaltung erarbeiten, passende Optionen für die Trauerbekundung durch das Unternehmen finden, Haltung und Selbstfürsorge.

Das Ziel: Den Ernstfall vorbereiten, in der Hoffnung, dass Sie die Pläne nie brauchen.

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